Viele Institutionen auf der
Welt erstellen und veröffentlichen globale Langfristprognosen, die auch für
Europa von Interesse sein können. Auf dieser Seite erfolgt eine
Gegenüberstellung von langfristigen Prognosen diverser internationaler
Einrichtungen für Mitteleuropa. Die Angaben beziehen sich entweder auf
Abweichungen gegenüber dem langjährigen Mittel oder auf Wahrscheinlichkeiten
für einen bestimmten Verlauf und gelten jeweils für 3 Monate. Hierbei finden die saisonalen Vorhersagen
folgender Institutionen Erwähnung:
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CFS-Modell des NCEP (USA)
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IRI Assessment Forecasts (USA)
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GPC outlooks - Met Office (UK)
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Seasonal Forecasts - Russischer Hydrometeorologischer Dienst (Russland)
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NCEP |
IRI |

Die saisonalen Vorhersagen des NCEP
lassen für Mitteleuropa eher zu milde Temperaturverhältnisse in den
kommenden 3 Monaten erwarten. Die Niederschlagsmengen betreffend wird von einem recht niederschlagsreichen Winter ausgegangen.
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Die 3-Monatsprognosen des IRI geben für das nördliche Mitteleuropa erhöhte Signale für einen normalen Temperaturtrend, für die Alpenregion jedoch für einen milden Verlauf. Dagegen kann für den Niederschlag keine Vorhersage gemacht werden. |
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Met Office |
HMDR |

Die Prognosen des Met Office lassen für das zentrale
Europa sowohl bei Temperatur als auch Niederschlag eher durchschnittliche Verhältnisse in den Wintermonaten erkennen. |

Beim russischen hydrometeorologischen
Dienst lässt sich keine Aussage für
die Monate Januar bis März bezüglich der Temperaturen in Mitteleuropa machen. Bei den
Niederschlägen ist jedoch eine hohe Tendenz zu unternormalen Mengen zu erkennen. |
Fazit: Ein einheitlicher Trend der verschiedenen Modelle ist weiterhin nicht ersichtlich. Vor allem die Niederschlagsmengen betreffend reicht die Spanne von "nasser Winter" (NCEP) bis "trockener Winter" (HMDR). Gemeinsam ist, dass keines der Modelle einen strengen Winter für Mitteleuropa sieht. Vielmehr liegen die Aussagen zwischen "normal" und "relativ mild". Eine erweiterte Version V2 des amerikanischen CFS-Modells erwartet sogar einen sehr milden 3-Monatsverlauf, so dass das Angebotsspektrum der verbleibenden Prognosen recht groß bleibt.
Stand: Anfang Dezember
2011
Aktualisierung:
Jeweils gegen Monatsende
