Erfahrungen


Temperatur/Luftfeuchtesensor

S 2000 A ASH 2000
Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile
  • Strom durch Solarzellen (keine Batterien nötig)

  • reagiert auch auf kleine Temp.- bzw. Feuchteänderungen

  • reaktionsfreudig (Messwerte hinken auch bei starken Schwankung kaum hinterher)

    • gelegentliche Lichteinwirkungen notwendig, damit Akku wieder auflädt

    • Feuchtemessung nur im Bereich 20 bis 95 %

    • Luftfeuchte oftmals zu niedrig

     

    • vor allem für dunkle bzw. sehr schattige Plätze geeignet (da batteriebetrieben)

    • zuverlässig beim Sendevorgang

    • Feuchtemessung bis 99 %

     

    • durch große Schutzkappe etwas reaktionsträge

    • bei sehr trockener Luft (unter 15 %) Absinken der Feuchteanzeige auf 0 %

    • durch Kältestauung innerhalb Schutzglocke (v.a. nachts) manchmal 0,5 bis 1° zu niedrige Temperatur

    Fazit: Beide Sensortypen haben ihre Vor- und Nachteile. Hervorzuheben ist vor allem die genauere Luftfeuchtigkeitsmessung des ASH 2000, die beim S 2000 A vor allem bei hohen Feuchtewerten nicht gegeben war (bis zu 10 % zu niedrig). Zwar ist der ASH 2000 aufgrund der massiven Schutzkappe im Gegensatz zum Solarsensor etwas träger, was die Erfassung von plötzlichen Temperatur/Feuchtigkeitsänderungen angeht, jedoch kann man hier mit ein wenig Bastelgeschick für eine bessere Reaktionsgeschwindigkeit sorgen. Ansonsten gibt es zwischen beiden Sensortypen bezüglich der Temperaturmessung kaum Unterschiede, wenn man es schafft, die Messplatine etwas "luftiger" zu platzieren.

    Das die beiden Sensortypen überhaupt auf Temperatur/Feuchtigkeitsschwankungen anders reagieren, liegt laut dem Hersteller (ELV) an der unterschiedlichen Firmware, die benutzt wird.

    Nach langen Untersuchungen, Tests und dem  Ausprobieren mehrerer Sensoren beider Typen meine ich nun endlich den "Idealsensor" gefunden zu haben.  Dabei habe ich mich nach ständigen Wechseln für eine Alternativlösung entschieden: Ein ASH 2000 wurde so modifiziert, dass die ursprünglichen Messelemente ausgetauscht und durch präzisere Sensoren der Firma Sensirion ersetzt wurden. Die Genauigkeit beläuft sich nun auf +/-0.4 K im Bereich 0°C bis 40°C und +/-2 % zwischen 10 % und 90 % Luftfeuchte.


     

    Drucksensor

     

    Messbereich: 300 bis 1200 hPa

    Auflösung: 1 hPa

    Genauigkeit: 1 hPa

    Fazit: Obwohl das Interface und die Basisstation die Messwerte nur auf 1 hPa genau ausgeben, sendet der Sensor die Daten wahrscheinlich mit 0,1 hPa Auflösung. Schade eigentlich, denn die Kalibrierung mit einem  Präzisionsinstrument bescheinigte dem Drucksensor (Typ S 2000 ID) eine hohe Genauigkeit.


     

    Regenmesser

     

    Auflösung: 0,17 l/m² (aufgrund Vergrößerung der Auffangfläche mit trichterförmigen Aufsatz), im herkömmlichen Zustand beträgt die Auflösung nur 0,36 l/m²

    Genauigkeit: +/- 2 %

    Fazit: Zum Regenmesser gibt es nicht viel zu sagen. Das Kippwagensystem im Gerät arbeitet sehr zuverlässig und genau. Für den Wintereinsatz kann man Heizfolie im Inneren des Regenmessers anbringen, so dass auch bei Schneefall und Minusgraden die Wassermenge gemessen werden kann.