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Wie wird der kommende Winter ?
Was kann für den Sommer erwartet werden ?
 

Solche oder ähnliche Fragen haben sich sicherlich schon viele Menschen gestellt. Darf man sich auf kalte, schneereiche Wintermonate freuen oder auf heißes Badewetter im Hochsommer ?

Der Autor dieser Seiten möchte versuchen diese Fragen so präzise wie möglich zu beantworten und den Besuchern die ganze Thematik etwas näher zu bringen.

Als Extra-Rubriken sind zudem Klimarückblicke bzw. -statistiken und Extremwerte der vergangenen Monate und Jahreszeiten vorhanden und abrufbereit.

Neuigkeiten / Änderungen

ACHTUNG....BITTE LESEN: Die Anzahl der Besucher dieser Seiten hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert, was das große Interesse an saisonalen Prognosen verdeutlicht. Die hier veröffentlichten Information sind kostenlos und sollten es auch für die Zukunft bleiben. Da jedoch der Arbeitsaufwand dafür nicht unerheblich ist und ich diese Arbeiten nur nebenbei betreibe, würde ich mich über eine freiwillige Spende sehr freuen.
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Vorhersagemethode

à

überarbeitete Beschreibung der Vorhersageverfahrens

Experimentelle Prognose

à

alternatives Modell zur europaweiten Langfristprognose
(da Aufwand größer Aktualisierung hier nur aller 2 Monate)

Wetter-Linkliste

à

völlig neu aufgeteilte Linklisten für Wetterseiten (Selbsteintrag)


 

eXTReMe Tracker

Hotelbewertung


Sommer wärmer und trockener als normal
 


Einleitung

Wer schon immer wissen wollte, wie sich das Wetter nicht morgen oder übermorgen, sondern die kommenden Wochen und Monate entwickeln wird, ist hier auf diesen Seiten genau richtig.

Zunächst einmal zur Einführung: Als Langfristprognosen werden jene Vorhersagen bezeichnet, die über 10 Tage hinausgehen. Dabei kann aber keine gezielte Vorhersage mehr für einen bestimmten Tag erstellt werden, sondern nur ein allgemeiner und großräumiger Trend für einen längeren Zeitraum, z.B. einen Monat oder eine Monatshälfte. Allerdings muss trotzdem gesagt werden, dass es sich bei Langfristprognosen keinesfalls um ein unumstrittenes Gebiet handelt, sondern dieses immer noch Gegenstand großer Diskussionen ist. Nähere Erläuterungen dazu sind auf der Infoseite zu finden.
Die Eintreffwahrscheinlichkeit der hier veröffentlichten Prognosen, an deren weiterer Verbesserung ständig gearbeitet wird, liegt derzeit umgerechnet bei ca. 70 bis 75 %.

Für meine Vorhersagen verwende ich hauptsächlich zwei verschiedene Methoden: Zum einen die Berechnung bestimmter Druck- bzw. Temperaturverteilungen über signifikanten Gebieten auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre in den Vormonaten (für die Temperaturprognose), zum anderen die Verwendung allgemein wissenschaftlicher Witterungsregeln und Statistiken z.B. Sonnenfleckenstatistik (als Bestätigung der Temperaturprognose bzw. Trend für Niederschlagsvorhersagen).
Ebenso mache ich tägliche Temperatur- und Niederschlagsaufzeichnungen, welche ich am Monatsende als Monatsbilanz für Leipzig ausstellen werde und dadurch u.a. meine Prognosen auf die Eintreffwahrscheinlichkeit überprüfe. Diese Seiten unterliegen dem Copyright von www.langfristwetter.com (LWS Marketing & Development) und Lars Thieme.

Nach diesen oben beschrieben Methoden sieht die klimatische Entwicklung (relativ zu den Durchschnittswerten der Periode 1949-2001 gesehen) der kommenden 4 Monate insbesondere für Ost-und Mitteldeutschland folgendermaßen aus:

 



Langzeitprognosen


 
Monat Normalwert Anomalie Status 75 %
August 18.0 °C  + 2.0 K  sehr warm +1.1 K ... +2.9 K
September 14.2 °C  + 0.5 K  etwas zu warm -0.5 K ...  +1.5 K
Oktober 9.6 °C  + 1.5 K  mäßig warm +0.3 K ... +3.7 K
November 4.4 °C  ± 0.0 K  normal -0.9 K ... +0.9 K


Erklärung: Die beiden Spalten "Anomalie" und "Status" geben die voraussichtlichen Temperaturabweichungen in K* (Kelvin) und für weniger versierte Besucher die dazugehörige Relativangabe an. Die Spalte 75 % gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der im angegebenen Anomalie-Intervall tatsächlich gerechnet werden kann. Diese Mutungsintervalle wurden über eine t-Verteilung und dem jeweiligen Standardfehler der Prognose berechnet.

*+/-1.0 K entspricht +/-1°
 
Rückblick: Der Juli ist in Leipzig-Grünau mit einer Temperatur von 19.9°C um genau 0.8 K vom Normalwert (Periode 1949-2001) abgewichen und wies eine Niederschlagsmenge von 73.7 mm auf, was ca. 126 % des Durchschnittswertes ausmacht.
An der offiziellen Station Leipzig-Schkeuditz betrug die mittlere Temperatur 19.4 °C, was einer Abweichung von +1.1 K gegenüber der Periode 1949-2001 entspricht.
 


Eine detailliertere Verifikation der veröffentlichten Prognosen ist hier zu finden.
 

- im August wird sich voraussichtlich der recht warme Witterungscharakter noch etwas verstärken, wobei sich jedoch den Erwartungen zufolge eine leichte Unbeständigkeit mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen fortsetzen dürfte

- für September deutet sich die Fortsetzung auf einem etwas weniger hohem Temperaturgepräge sowie eine Abnahme der Niederschlagsaktivität und damit verbunden eine zunehmende Beständigkeit der Wetterlage an

- für Oktober ist erneut mit einem ziemlich warmen Monatsverlauf zu rechnen, so dass vereinzelt sogar noch ein Sommertag auftreten kann; allerdings geht die Tendenz wieder Richtung eines leicht wechselhaften Monats

Für genauere Details der einzelnen Monate reicht ein kurzer Klick auf die entsprechenden Links.


Experimentelle Langfristprognose (Zweit-Modell)

 
Langfristprognosen für Nordost-Frankreich 

 
Wetterseite und Naturgewalten von Thomas Sävert
 


Wetter-Spezial

Prognosen für andere Regionen

Das beschriebene Vorhersageverfahren ist selbstverständlich auch auf andere Regionen der Erde übertragbar und nicht nur auf Vorhersagen für Mitteleuropa beschränkt.
Auf der englischsprachigen Homepage des Autors werden neben den Vorhersagen für Leipzig auch Ein- und Zweimonatsprognosen für die Stationen De Bilt, Moskau und New York veröffentlicht.
Von diesen Stationen waren homogene, lückenlose Temperaturdatensätze vorhanden und es bestand ein großes Interesse seitens der Besucher für die jeweiligen Regionen.
Dabei hat sich herausgestellt, dass die Prognosen umso schwieriger werden, je größer der Schwankungsbereich der Temperatur und demzufolge je kontinentaler das Klima ist (Moskau). Für die europäischen Stationen wird ein durchweg milder bis sehr milder Hochwinter 2007 erwartet.

Testweise wurden auch Vorhersagen für eine nicht-gemäßigte Klimazone (Bangkok) erstellt. Hier war die Erkenntnis, dass gerade in tropischen Bereichen bessere Resultate zu erzielen sind als in anderen Klimazonen. Der Grund dafür ist einleuchtend: In der tropischen Zone werden die Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse weitgehend von Großzirkulationen (makroskalige Erscheinungen) wie Monsun, Abschwächung oder Verstärkung der ITC, sowie periodischen Ereignissen (z.B. El Nino) geprägt, während bei uns hauptsächlich mesoskalige Erscheinungen wie dynamische, schnell wandernde Hochs und Tiefs den Temperatur- und Niederschlagsverlauf bestimmen, diese aber wesentlich kleinräumiger und unberechenbarer in Entwicklung und Verlauf sind.
Diese Erkenntnis spiegelt sich auch in den Korrelationsbeziehungen zwischen Luftdruck und Temperatur verschiedener Monate an tropischen Stationen wieder. Zum Vergleich sind die Korrelationen zwischen globalen Juli-Luftdruck und August-Temperatur einer gemäßigten (Potsdam) und einer tropischen Station (Bangkok) grafisch dargestellt.

 

Deutlich zu erkennen ist, dass die Zusammenhänge zwischen Luftdruck und Temperatur des Folgemonats in Bangkok viel markanter und großflächiger als in Potsdam sind.
Obwohl sich die abgebildeten Beziehungen für Potsdam bereits als recht günstig erweisen und in anderen Monaten noch schwächer ausgeprägt sein können, liegen die Beträge der Korrelationskoeffizienten deutlich hinter denen Bangkoks zurück. Teilweise erreichen die Koeffizienten im Falle der tropischen Station sogar Beträge von über 0,7.
Als besonders günstig erweist sich das Verfahren also für die Tropen, während in der gemäßigten Zone die Anwendung zusätzlicher Parameter, wie Geopotential und Wassertemperatur, überlegenswert wäre.
 



Es grüßt Lars Thieme
 

 

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Für Fragen stehe ich gern per e-mail zur Verfügung:

 
 Meine Adresse 
lathi@langfristwetter.com

 



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  • Nächste Aktualisierung: ca. 01.09.2008 !

    Angaben ohne Gewähr ! Stand 02.08.2008    

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